Hausarztpraxis Junkersdorf Praxis für Innere und Allgemeinmedizin
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Aktuelles zur Coronapandemie 

Kostenlose Tests nur noch für Reiserückkehrer aus Risikogebieten

innerhalb von 10 Tagen nach Reiserückkehr. Stand 17.09.2020

Empfehlungen zum Umgang mit Personen mit der Meldung "erhöhtes Risiko" einer SARS-CoV-2-Infektion entsprechend der Corona-Warn-App.

 

 Handlungs­empfehlungen zum Umgang mit Personen mit der Meldung "erhöhtes Risiko" einer SARS-CoV2-Infektion entsprechend der Corona-Warn-App

2.1. Symptomatische Patientinnen/Patienten

Patientinnen/Patienten mit CWA-Warnung und Symptomen einer SARS-CoV-2-Infektion sollen genau wie symptomatische Patientinnen / Patienten mit Kontakt mit bestätigtem Fall ärztlich behandelt werden:

  • Patientinnen/Patienten mit CWA-Warnung und Symptomen einer SARS-CoV-2-Infektion soll eine sofortige PCR-Testung auf SARS-CoV-2 unbedingt empfohlen werden.
  • Die/der behandelnde Ärztin/Arzt soll der Patientin/dem Patienten folgende Hinweise geben:

    • Ein negatives PCR-Testergebnis schließt eine Infektion zum Zeitpunkt der Testung nicht sicher aus. Bei weiterhin bestehendem klinischem Verdacht, kann eine erneute Testung notwendig sein.
    • Einhaltung der AHA-Regeln. A: Abstand halten (mind. 1,5 m), H: Hygiene beachten (Hust- und Niesregeln, Händewaschen), A: Alltagsmasken tragen.
    • Reduktion der Kontakte für 14 Tage seit letzter aufgezeichneter Risiko-Begegnung.
    • Meldung an das zuständige Gesundheitsamt als meldepflichtiger Verdachtsfall.

2.2. Asymptomatische Personen mit CWA-Meldung "Erhöhtes Risiko"

 

2.2.1. Empfehlungen zum Gespräch in der Praxis für die Einschätzung eines relevant erhöhten Infektions- oder Weiterverbreitungsrisikos

Mit Personen mit CWA-Warnung "Erhöhtes Risiko" jedoch ohne Symptome soll ein ärztliches Gespräch geführt werden, in dem versucht wird, die Kontaktsituation und das Weiterverbreitungsrisiko zu klären:

  • Bestand am Tag der letzten Risiko-Begegnung entsprechend CWA-App ein enger Kontakt mit einer oder mehreren Personen (z.B. mind. 15 min Kontakt mit zugewandten Gesichtern und Abstand unter 1,5 m) ggf. auch in der Öffentlichkeit z.B. Teilnahme an Feierlichkeiten oder ähnliches?
  • Hat die gewarnte Person Kontakte mit Risikogruppen? Dies ist z.B. bei Personen der Fall, die in medizinischen, Alten- oder Pflegeeinrichtungen tätig sind oder in einem Haushalt mit Risikogruppen (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen) leben.
  • Arbeitet die Person im pädagogischen Bereich, wie z.B. Kitas oder Schulen oder in anderen Gemeinschaftseinrichtungen oder in Einrichtungen zur gemeinschaftlichen Unterbringung oder sonstige Massenunterkünften wie z.B. im Justizvollzug.

 

2.2.2. Entscheidung über Testveranlassung

Wenn die Ärztin/der Arzt zum Schluss kommt, dass ein relevant erhöhtes Infektions- oder Weiterverbreitungsrisiko besteht oder die Kontaktsituation aufgrund fehlender Informationen unklar ist, werden folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Anbieten einer sofortigen PCR-Testung auf SARS-CoV-2 mit dem Hinweis, dass ein negatives PCR-Testergebnis eine erfolgte Übertragung und Infektion zum Zeitpunkt der Testung nicht ausschließt.
  • Einhaltung der AHA-Regeln. A: Abstand halten (mind. 1,5m), H: Hygienebeachten (Hust- und Niesregeln, Händewaschen), A: Alltagsmasken tragen.
  • Reduktion der Kontakte für 14 Tage seit letzter aufgezeichneter Risiko-Begegnung.
  • Hinweis, dass die Person sich persönlich als Person mit relevant erhöhtem Risiko oder unklarem Risiko beim örtlichen Gesundheitsamt melden soll. Nur das Gesundheitsamt kann eine mögliche Quarantäne anordnen.
  • Keine Meldung als Verdachtsfall

Wenn die Ärztin/der Arzt zum Schluss kommt, dass trotz der CWA-Meldung "erhöhtes Risiko" kein relevant erhöhtes Infektions- oder Weiterverbreitungsrisiko besteht, sind folgende Maßnahmen empfohlen:

  • Keine Durchführung einer PCR-Testung auf SARS-CoV-2.
  • Einhaltung der AHA-Regeln. A: Abstand halten (mind. 1,5 m), H: Hygienebeachten (Hust- und Niesregeln, Händewaschen), A: Alltagsmasken tragen.
  • Reduktion der Kontakte für 14 Tage seit letzter aufgezeichneter Risiko-Begegnung.
  • Keine Meldung als Verdachtsfall.

Stand: 24.06.2020

Weitere Informationen gibt es

unter  116117 und  

über das Bügertelefon der Stadt Köln 0221-22133500

 

Hilfe beim Einkaufen, Botengänge : Kölsch Hätz

0221-56957816 

 

Coronahilfen@caritas-koeln.de